| Therapeuten |
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Eigentlich mag ich Selbstbeschreibungen so gar nicht. Und noch viel weniger mag ich es, wenn diese mit "...seit frühester Kindheit liebe ich Tiere..." beginnen. Aber genau das trifft zu. Im Alter von etwa 3 bis 5 Jahren habe ich die Familie mit meinem imaginären Pferd traktiert: im Auto musste Platz für das Pferd sein, zum Einkaufen und Spazieren gehen musste es mit usw. und wenn ich es mal "vergessen" hatte, mussten wir manchmal durch die halbe Stadt zurücklaufen, weil ich mein Pferd doch nicht allein über Nacht draussen lassen konnte...Lange Umwege wurden gemacht, weil mein Pferd keine Treppen steigen konnte...Welche Geduld meine Familie haben musste, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht beschreiben
Und dann kam endlich unser erster Hund: Igor, ein silbergrauer Kleinpudel aus zweiter Hand wurde im Alter von 6 Jahren 6.Familienmitglied. Aus heutiger Sicht ein Tyrann, der die ganze Familie voll im Griff hatte. Er musste im Alter von 15 Jahren wegen eines Bandscheibenvorfalls eingeschläfert werden. Lange blieben wir nicht ohne Hund: Ayk, ein apricotfarbener Kleinpudel kam als 6 monatiger auch aus zweiter Hand zu uns. Ich war damals gerade in Ausbildung zur Krankenschwester. Keine zwei Monate bei uns, wurde er Opfer eines Autounfalls. Sein Schutzengel hatte die Flügel ausgebreitet und so kam er mit 5 gebrochenen Rippen und gebrochenem Becken davon. Ich konnte damals mein erworbenes Wissen aus der Humanmedizin am eigenen Hund anwenden und habe somit die ersten Erfahrungen mit dem kranken Hund gemacht. Ayki wurde etwas mehr als 15 Jahre und musste wegen eines Lungenkrebses eingeschläfert werden. Unser erster Terrier war Jogi, ein kräftiger Foxte Kurze Zeit später zog Ira, eine 6 monatige Foxterrier- Hündin bei uns ein. Sie hat von Ayk alles gelernt, was ein richtiger Pudel wissen muss Nach erfolgreicher Ausbildung zur Krankenschwester habe ich in einer großen Krebsklinik in Berlin gearbeitet. Doch die Liebe zu Tieren ließ mich nicht ruhen. Also habe ich einen beruflichen "Ausflug" gemacht. Ich bekam nach langer Suche eine Arbeitsstelle in einer Schweinezuchtanlage. Hier durfte ich unter tierärztlicher Oberaufsicht kranke Schweine behandeln und auch kleine Operationen duchführen. Ende der 80ziger Jahre zog ich dann wieder nach Berlin und habe die Gummistiefel gegen einen Kittel eingetauscht. Und je älter ich wurde, um so größer wurde mein Wunsch nach einem eigenen Hund, denn Ayk und Ira lebten bei meiner Mutter. Also: ein Manchester- Terrier sollte es sein und nach langer Suche und ewig langem Warten bekam ich endlich meinen Chandor. Mit ihm lernte ich den Hundesport kennen. Gleichzeitig wurde mein Bedürfnis, kranken Hunden zu helfen, immer größer. Ich machte mich im langsam entstehenden Internet auf die Suche und fand die 1. DAHP. Dort begann ich meine Ausbildung zur Hundekrankengymnastin nach Woßlick/ Blümchen und im Jahre 2002 schloß ich sie erfolgreich ab. Und seither kann ich sagen: ein Kindheitstraum ging in Erfüllung.
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. Abgelöst wurde diese Phase durch reale Tiere: Spatzenbabys, die aus dem Nest gefallen waren, Katzenkinder, die hilflos in den Büschen schrien, Eintagskücken, die eigentlich an Raubvögel im Tierpark verfüttert werden sollten usw., usw.
rrier, der mit Ayk fleißig gejagt hat. Er wurde im Alter von 5 Jahren Opfer eines Autounfalls. Er starb augenblicklich.